Die vorliegende Studie beschaftigt sich mit den Auswirkungen der nationalsozialistischen Politik auf die Gruppe der alten, nicht mehr arbeitsfahigen Menschen. Sie erschliesst damit ein Themenfeld, das in der Forschung zum Nationalsozialismus bislang nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat.Wahrend die NS-Propaganda die Gruppe der alten Menschen als selbstverstandlichen Teil einer generationenubergreifenden "Volksgemeinschaft" zu inszenieren versuchte, wurden alten Menschen in der sozialpolitischen Praxis des Dritten Reichs in ihren Interessen systematisch vernachlassigt. Sozialutopische Planen von Medizin, "Bevolkerungswissenschaft" und "Arbeitswissenschaft" verfolgten dabei das Ziel, alle Menschen moglichst weit uber das Rentenalter hinaus arbeitsfahig zu erhalten -- im besten Fall bis kurz vor ihren Tod. Die vorliegende Studie untersucht dieses Problemzusammenhang auf breit angelegter Quellenbasis vom Beginn des Nationalsozialismus an, bei dem die Gruppe der Rentner eine nicht zu unterschatzende Wahlergruppe der NSDAP darstellte, bis in die letzte Phase des Krieges hinein, in der alte, nicht mehr arbeitsfahige Menschen z.T. Opfer der so genannten "wilden Euthanasie" wurden.

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